Photovoltaik als Neuanlage heute

Der Hype hinsichtlich der als PV-Anlagen bekannten Photovoltaikanlagen hat in den letzten Jahren durch Minderung der staatlichen Förderung an Fahrt eingebüßt. Dabei ist die Stromerzeugung mithilfe der schwarz oder blau schimmernden Module auf den Hausdächern nach wie vor eine sinnvolle Geldanlage. Rendite, Umweltschutz sowie Eigenversorgung sind Aspekte, die sich hier gegenseitig ergänzen und wodurch die Photovoltaik noch immer mit einer positiven Bilanz aufwarten kann. Je nach Ausführung liegt die Lebenserwartung der Anlagen zwischen 20 und 30 Jahren, was sich inzwischen von Anlagen, die in den Neunzigern gebaut wurden, in der Praxis bestätigt. 

Vor der Investition in Photovoltaik, beispielsweise bei der Fiegl & Spielberger GmbH, sind jedoch einige Vorbedingungen für die richtige Auswahl zu klären, denn die teuersten Module sich nicht automatisch die richtigen. Hinzu kommt die Berücksichtigung der vorherrschenden Standortsituation und der Himmelsrichtung.   

Standortbedingungen und Himmelsrichtung

Eine Photovoltaikanlage besteht aus vielen Einzelmodulen, die idealerweise so aufgestellt werden, dass das Sonnenlicht für eine maximale Zeit des Tages möglichst senkrecht auf die Modulfläche trifft. Durch die Erddrehung und dem, Jahreszeiten bedingten, unterschiedlichen Stand der Sonne, kann immer nur eine annähernd ideale Ausrichtung erfolgen. Dachneigungen haben oft den Vorteil, dass der Winkel schon weitgehend den idealen Voraussetzungen entspricht und dass lediglich eine einfache flache Unterkonstruktion benötigt wird. Modulaufstellung auf Flachdächern oder Bodenflächen haben zwar den Vorteil der idealen Positionierungsmöglichkeit, benötigen jedoch aufwendige Traggestelle.  Es gibt somit kaum ein Dach oder eine Fläche, die nicht für Photovoltaik genutzt werden könnte, außer sie ist ausschließlich nach Norden ausgerichtet. Für alle anderen Situationen stehen nicht nur entsprechende Unterbauten zu Verfügung, sondern es wurden zudem spezielle Module entwickelt, die auch mit relativ ungünstigen Lichtverhältnissen noch gute Ergebnisse erzielen. Sehr zu empfehlen ist eine Belastungsprüfung der Dachfläche.  Unterschiedliche Modulausführungen und ihre Wirkungsweise

Bei günstigen Dachverhältnissen, hinsichtlich Neigung und Südausrichtung, kommen vorrangig "Monokristaline"Module zum Einsatz. Der Wirkungsgrad liegt durchschnittlich zwischen 14 und 18 Prozent. Trotz höherer Investitionskosten sind sie wegen ihres maximalen Wirkungsgrades, besonders für kleine Hausanlagen, wirtschaftlich effektiver.  „Polykristalline" Photovoltaik Module besitzen zwar nur einen Wirkungsgrad zwischen 12 und 16 Prozent, erweisen sich für große Flächen, wegen der geringeren Investition, dennoch als wirtschaftlichere Alternative. Der geringeren Effektivität steht außerdem ein vielseitigerer Anwendungsbereich gegenüber, da hier eine unregelmäßige Ausrichtung der einzelnen Kristalle vorliegt. Daraus resultiert, dass auch Dächer mit Ost- Westausrichtung noch akzeptable Ergebnisse erzielen.  Sogenannte „Dünnschichtmodule" sind die preiswerteste Alternative mit einem Wirkungsgrad von 6 – 10 Prozent. Dennoch rechnen sie sich sehr gut für große Bodenanlagen oder Großanlagen auf Gewerbedächern. Ihr Vorteil liegt in der Ausnutzung von diffusem Licht. Sie können also das Tageslicht länger ausnutzen und arbeiten auch noch bei bedecktem Himmel.   

Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen oder autarke Versorgung

Durch Photovoltaik lässt sich eine autarke Energieversorgung bis zu 80 Prozent verwirklichen. Dies bedingt eine zusätzlich Investition in eine Speicheranlage, die mit einer elektronischen Regulierung und verschiedenen Verbrauchsprogrammen ausgerüstet ist.  Netzgekoppelte Anlagen gehören zu den reinen Renditeobjekten, die im Gegensatz zu Bankzinsen, in der Regel einen gesicherten Überschuss erwirtschaften!



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Elektriker: Wichtig und kompetent! Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich beschäftige mich schon seit langem mit dem Thema "Elektriker". Ich selbst habe Elektrotechnik studiert, möchte aber meinen Blog meinem früheren Traumberuf, dem "Elektriker" widmen. Lasst uns gemeinsam das Berufsbild des Elektrikers genauer betrachten. Wo hat der Elektriker Kompetenzen, die bei anderen fehlen? Wo kann er eingreifen? Wo liegen die Kompetenzen des Elektrikers? Ich freue mich, wenn Ihr Erfahrungen gesammelt habt im Bereich der Elektrotechnik. Ich finde, einen Elektriker braucht jeder in seinem Leben. Ob man baut oder in einer Mietwohnung wohnt: Der Elektriker ist wichtig, damit alles mit der Elektrizität funktioniert. Wenn ihr etwas zum Arbeitsalltag des Elektrikers erfahren möchtet, seht euch auf meinem Blog um.

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